Die Ergebnisse der Befragung über die neuen Pausenregelungen sind da. LehrerInnen und SchülerInnen sprechen sich für eine Beibehaltung aus.

 

Es wurden zwei verschiedenen Befragungen für Lehrpersonen und SchülerInnen gemacht. Die Fragebogen unterschieden sich lediglich dadurch, dass bei den Lehrern die Frage nach der Klasse fehlte. Dafür hatten sie zusätzlich die beiden Fragen nach den Zeitfenstern. Alle anderen Fragen waren identisch.

Teilnahme: Es nahmen 55 Lehrpersonen und 652 SchülerInnen teil. Außer der 6b haben alle Klassen mindestens teilweise mitgemacht.

LehrerInnen: Die statistische Auswertung der Antworten der Lehrpersonen deutet ausnahmslos bei jeder Frage ganz stark darauf hin, dass die heurige Regelung in allen Punkten beibehalten werden soll. 36 Lehrpersonen geben an, manchmal am Schulbuffet zu Essen und sind großteils sehr  zufrieden damit. Nur zweien schmeckt das Essen weniger.

SchülerInnen: Bei den SchülerInnen ergibt sich ein uneinheitlicheres Bild.  Ach bei den Schülern gibt es bei allen Fragen Mehrheiten, die auf die Beibehaltung der heurigen Regelungen hindeuten. Sie fallen allerdings nicht so eindeutig aus wie bei den Lehrern. Sehr widersprüchlich sind die Angaben der SchülerInnen, wenn es um die Wartezeiten für die öffentlichen Verkehrsmittel geht. Daher wird diese Frage weiter unten anhand der Rohdaten detailliert analysiert.

Auch die Schüler sind mehrheitlich zufrieden mit dem Schulbuffet (allerdings essen nur etwas weniger als zwei Drittel manchmal dort). Allerdings beantworten auch 44 von jenen, die angeben, nie am Schulbuffet zu essen, die beiden Fragen, obwohl sie aufgefordert wurden das nicht zu tun. Von denen sagen auch noch 11, dass ihnen das Essen nicht schmeckt bzw 13, dass es ihnen eher nicht schmeckt. Die sind dann wohl nicht ernst zu nehmen, wodurch sich das Gesamtergebnis für das Schulbuffet noch verbessert.

40% der SchülerInnen meint, die Mittagspause sei zu kurz. Von diesen 264 würden immerhin 214 den längeren Nachmittagsunterricht in Kauf nehmen. 162 von ihnen wohnen in Dornbirn.

Pünktlicher Unterrichtsbeginn: LehrerInnen und SchülerInnen haben über den pünktlichen Unterrichtsbeginn interessanterweise eine höchst unterschiedliche Wahrnehmung. Während alle LehrerInnen eher oder ganz der Meinung sind, dass der Unterricht pünktlich beginnt, sagen 139 SchülerInnen, dass das eher nicht stimmt und 76 sagen, dass es nicht stimmt. Ein Drittel der SchülerInnen ist also vom pünktlichen Unterrichtsbeginn nicht überzeugt.


 

Erreichbarkeit von Zug und Bus:

Tatsache ist, dass man nach der 5. Stunde ca. eine halbe Stunde auf die Züge warten muss, während der Stadtbus ohnedies im Viertelstundentakt fährt.


Überraschend ist daher dass 162 bzw 168 SchülerInnen nicht genug Zeit haben um den Bus/Zug stressfrei zu erreichen. Eine Erklärungsmöglichkeit liefern die Freitextantworten. Dort heißt es öfters, der Bus (12:31) bzw. der Zug (12:32) würden vor der Nase wegfahren. Die SchülerInnen sind also der Meinung, dieser Bus/Zug müsste erreicht werden, obwohl man realistischerweise 10 Minuten für Zusammenpacken, Garderobe aufsuchen anziehen etc. rechnen müsste. Dieses Problem wäre gelöst, wenn die 5. Stunde um 12:35 enden würde.

Für die 152 bzw 182, die eher zu lange warten müssen, wurden 3 Lösungsmöglichkeiten angeboten, um die Wartezeit zu verkürzen, nämlich späterer oder früherer Unterrichtsbeginn bzw längere Pausen. Die Mehrheit aller SchülerInnen will das nicht. Interessant wird es, wenn man in den Rohdaten diejenigen 334 herausfiltert, denen die Wartezeit eher zu lang ist. Von diesen würden nur 102 einen späteren Unterrichtsbeginn bzw. 133 einen früheren bevorzugen, längere Pausen würden überhaupt nur 21 wollen. Hier ist guter Rat teuer. Die überwiegende Mehrheit der Unzufriedenen hält alle angebotenen Lösungsansätze offensichtlich für das noch größere Übel.

 

Fazit:

Sowohl auf der Lehrer-, als auch auf der Schülerseite befürwortet eine Mehrheit die im Schuljahr 2015/16 geltende Zeitstruktur. Unzufriedenheit besteht bei etwas mehr als der Hälfte der SchülerInnen betreffend die Wartezeiten auf die Verkehrsmittel. Dennoch wollen auch die Unzufriedenen mehrheitlich keine Anpassung der Unterrichtszeiten (späterer oder früherer Beginn) an die Verkehrsmittel. Es besteht also keine Veranlassung, an den Zeiten etwas zu ändern.

 

Die Zufriedenheit mit dem Schulbuffet ist sehr groß.

Evaluierung_Zeitstruktur_2016_Lehrer.pdf

Evaluierung_der_Zeitstruktur_Schueler_2016.pdf