VN-Berichterstattung zum Thema „Neubau des Sportgymnasiums“.....

In den VN vom 9.11.2016 wurde auf Seite A6 über den Fortgang der Planungen des neuen Sportgymnasiums berichtet. In diesem Zusammenhang wurde über die Idee berichtet, 8 Klassen von uns an das Sportgymnasium anzugliedern. Um Verunsicherungen vorzubeugen, möchten wir aus erster Hand informieren.

Die Berichterstattung der VN ist insofern korrekt, dass es tatsächlich Planungen im Landesschulrat gab, das komplette BORG (also unseren Kunst- und Musikzweig) von uns abzutrennen und an das neue Sportgymnasium anzugliedern. Wir wurden erstmals im Mai über diese Planungen ins Bild gesetzt, und haben umgehend widersprochen. Die Begründung für diese Planungen war finanzieller Natur. Das Sportgymnasium sei mit 13 Klassen zu klein für einen Neubau. Da wir ebenfalls Raumbedarf hätten, könnte man unser „Problem“ lösen, indem man uns 8 Klassen wegnimmt.

Wir haben darauf hingewiesen, dass damit die Identität unserer Schule zerstört werden würde. Außerdem haben wir auf unsere ausgezeichnete und umfangreiche Ausstattung im Kunst- und Musikbereich verwiesen, die wir uns in 44 Jahren erarbeitet haben. Eine derartig gute Versorgung kann in einem Schulneubau keinesfalls realisiert werden. Daher sahen auch die Fachinspektoren für Kunst und Musik die Planungen kritisch.

Direktion, Lehrerschaft und Elternverein haben sich in mehreren Schreiben an den Landesschulrat und die Landesrätin gegen diese Planungen ausgesprochen. Unser momentaner Informationsstand ist der, dass die Landesrätin versucht, andere Lösungen zu finden und dass nicht weiter an den bisherigen Planungen festgehalten wird. Was das für unsere Raumnot bedeutet, kann jetzt noch nicht gesagt werden.