Im Rahmen des Musikunterrichtes nahmen die Schüler und Schülerinnen der 4r2-Klasse am Montag, den 19.6.17 an einer Führung der Bregenzer Festspiele teil.

 

 

Nach einer kurzen Einführung (Geschichte der Festspiele und Inhalt der Oper Carmen von George Bizet) auf der Tribüne durften die Schüler und Schülerinnen die Seebühne betreten und „Backstage“ alles besichtigen. Dabei erfuhr die Klasse viele interessante Fakten:
In einer Szene der Oper will Carmen durch das Legen von Spielkarten einen Blick in ihre Zukunft werfen. Diese lebensbestimmende Begebenheit wurde im Bühnenbild aufgenommen.
Die Kulisse ist  24 Meter hoch und 43 Meter breit. Geprägt wird sie von zwei Riesenhänden zwischen denen überdimensionale Spielkarten durch die Luft wirbeln.
Die beiden Hände inklusive tätowierter Unterarme sind 21 bzw. 18 Meter hoch und erreichen Gewichte von 24 bzw. 20 Tonnen. Das gesamte Obermaterial setzt sich aus rund 190 dreidimensional gefrästen Einzelteilen je Hand zusammen, darunter befindet sich eine Konstruktion aus Stahl, Styropor und Holz.
Die Karten haben eine Größe von je 30 m2 und wiegen je 2,5 Tonnen. Insgesamt befinden sich 59 Karten in dieser Größe auf der Seebühne. Außer 2 Karten werden alle per Computer gesteuert und in der Vorstellung werden sie unter anderem zu Projektionsflächen für Videos. Außerdem sind in den Karten Lautsprecher eingebaut. Die Oper Carmen wird im Sommer 2017 und 2018 zu sehen sein. Die Hauptdarsteller dieser Oper sind je dreifach besetzt, da insgesamt 27 Vorstellungen innerhalb eines Monats auf der Seebühne stattfinden.
Sieben Millionen Euro (inklusive Abbau im nächsten Jahr) wurden investiert.
Der 4r2-Klasse war von den vielen Informationen beeindruckt und fanden es sehr interessant.

 

Kornelia Gächter

 

 

 

 

 

 

 

 

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