Im Rahmen des Musikunterrichtes nahmen die Schüler und Schülerinnen der 3r1-Klasse am 28.5.18 an einer Führung der Bregenzer Festspiele teil.

 

Nach einer kurzen Einführung im großen Saal des Festspielhauses (Geschichte der Festspiele und Inhalt der Oper Carmen von George Bizet) wurden wir durch das „Haus“ geführt und durften die Seebühne betreten. Somit konnten wir „Backstage“ alles besichtigen. Dabei erfuhr die Klasse viele interessante Fakten:
In einer Szene der Oper will Carmen durch das Legen von Spielkarten einen Blick in ihre Zukunft werfen. Diese Begebenheit wurde im Bühnenbild aufgenommen.
Die Kulisse ist 24 Meter hoch und 43 Meter breit. Geprägt wird sie von zwei Riesenhänden zwischen denen überdimensionale Spielkarten durch die Luft wirbeln.
Die beiden Hände inklusive tätowierter Unterarme sind 21 bzw. 18 Meter hoch und erreichen Gewichte von 24 bzw. 20 Tonnen. Das gesamte Obermaterial setzt sich aus rund 190 dreidimensional gefrästen Einzelteilen je Hand zusammen, darunter befindet sich eine Konstruktion aus Stahl, Styropor und Holz.
Die Karten haben eine Größe von je 30 m2 und wiegen je 2,5 Tonnen. Insgesamt befinden sich 59 Karten in dieser Größe auf der Seebühne. Außer 2 Karten werden alle per Computer gesteuert und in der Vorstellung werden sie unter anderem zu Projektionsflächen für Videos. Außerdem sind in den Karten Lautsprecher eingebaut. Die Oper Carmen wird heuer zum 2. Mal zu sehen sein. Die Hauptdarsteller sind je dreifach besetzt, da insgesamt 27 Vorstellungen innerhalb eines Monats auf der Seebühne stattfinden. Sieben Millionen Euro wurden investiert.
Die SchülerInnen waren von den vielen Informationen beeindruckt und fanden vor allem „den Blick hinter die Kulissen“ (Begehen der Seebühne) sehr interessant. 

Kornelia Gächter

 

Mehr Eindrücke von der Besichtigung gibt es in der Galerie!

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