„Zeitung in der Schule“

lautete das Motto des bekannten Projekts der Vorarlberger Nachrichten und des Landes Vorarlberg, das Oberstufenschüler zu einem Fotowettbewerb motivierte.

Wir, die Schülerinnen und Schüler der 7b, fühlten uns angesprochen. Nach einigen Diskussionen und Überlegungen kamen wir auf die Idee, aus den einzelnen Seiten der VN verschiedene Outfits zu kreieren. Mit viel Energie machten wir uns an die Arbeit. Alle halfen mit: Einige gestalteten den Laufsteg, andere entwarfen die Kleidungsstücke und der Rest bereitete das Equipment für das Foto vor.

Nach mehreren Versuchen gelang es uns, ein Foto zu schießen, das uns alle zufriedenstellte. Offensichtlich nicht nur uns, sondern auch die Redaktion der VN. Diese entschieden nämlich, dass wir das Preisgeld von 1000 € erhalten sollten, denn unser Bild hatte sie überzeugt. Wir freuten uns riesig!

Melisa Celem und Vanessa Wohlmuth, 7b

Foto: Marie Hoch

Bearbeitung: Tobias Meschnig

 

 

Siebdruckworkshop 6b

 

 

Die SchülerInnen der 6b Klasse durften am 8.5. an einem Siebdruck-Workshop mit der Künstlerin Christine Katscher im Druckwerk in Lustenau teilnehmen.

Im Vorfeld stand die Idee, ein Klassen-T-Shirt zu entwerfen. Gemeinsam wurde beschlossen, einen einfarbigen Druck Schwarz auf Weiß zu erstellen.

Nachdem alle SchülerInnen einen Entwurf für den Druck designt hatten wurde einer ausgewählt und am Computer nachbearbeitet (ursprünglich farbiges Aquarell wurde in s/w-Vorlage umgewandelt). Die Vorlage wurde anschließend auf Folie ausgedruckt und auf das beschichtete Drucksieb belichtet.Während der Trocknungsphase konnten wir uns das Druckwerk und die anderen Druckmaschinen im Rahmen einer Führung noch genauer anschauen. Dann wurden mit Siebfüller noch offene Stellen des Siebes verschlossen. Nun konnte mit dem Druck der T-Shirts begonnen werden. Gemeinsam wurden T-Shirts aufgespannt, das Sieb mit Farbe gefüllt und das Bild durchgerakelt. Danach musste der Druck noch mit der Lampe fixiert und getrocknet werden. Abschließend wurde das Sieb wieder entschichtet.

Dank an das vks für die Unterstützung des Projektes und an Christine für den tollen Workshop!

 

 

alle Fotos: B. Liebhart

 

Workshop „Bauen für Obdachlose, sozial Schwächere und Geflüchtete“ mit DI Postner

Im Rahmen von „technik bewegt“ besuchte der Architekt DI Postner am 9.11.2016 die 5b1 im BE-Unterricht. Die SchülerInnen lernten, dass Wohnraum ein elementares Integrationselement sein kann.

In einem Vortrag stellte DI Postner das von ihm und zwei Architekturkollegen entwickelte Konzept für das schnelle, kostengünstige Errichten von Wohnhäusern vor. Vorab sollten die SchülerInnen ihr Zimmer maßstäblich zeichnen, ausgehend vom Bett, dann die Größe berechnen und auf dieser Grundlage den Grundriss der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hausers skizzieren. Anschließend sollte die Größe des Zimmers bzw. die Größe der Wohnung/des Hauses und die pro Person zur Verfügung stehenden Quadratmeter ausgerechnet werden.

Der Architekt erklärte den SchüerInnen, dass bei Flüchtlingen für eine Person acht Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen, für jede weitere Person plus vier Quadratmeter. Bei fünf Personen hat der Raum eine Größe von 24 m2.

Sein Konzept beinhaltet den Bau von kleinen Einheiten für Asylwerber mit nur 24 Bewohnern pro Haus in Kombination mit einem oder mehreren Gebäude/n, dass Wohnungen für Einheimische bzw. Menschen mit Asylstatus bietet. Asylwerber helfen beim Innenausbau mit. Außerdem gibt es einen gemeinschaftlich genutzten Garten, der den Kontakt zu den Nachbarn und damit die Integration fördern soll. Gebaut wird auf Grund, der im Besitz der Pfarreien ist und den diese im Baurecht zur Verfügung stellen. Häuser, die nicht mehr für Asylwerber benötigt werden, können anschließend zu Starterwohnungen für junge Menschen umfunktioniert werden. Das Thema - auch Ängste bzw. Vorurteile der Menschen gegenüber Asylwerbern - wurde intensiv diskutiert. Die SchülerInnen haben gelernt, dass menschenwürdiges wohnen nicht teuer sein muss.

 

Architekt DI Poster mit SchülerInnen der 5b1 (Foto: B. Liebhart)

  

MWANGA Leuchten-Designwettbewerb

Im September stellte uns Theresa Feurstein mit Team das Projekt MWANGA (bedeutet Licht auf Kisuaheli) vor. Zugang zu Strom ist nicht für alle Menschen selbstverständlich – ca. 1,5 Millionen Menschen  in den sogenannten Entwicklungsländern müssen auf Petroleumlampen zurückgreifen. Diese sind nicht nur teuer, sondern auch gefährlich und ungesund. Im Rahmen des Wettbewerbs soll nach klugen Lichtlösungen gesucht werden. Die Leuchte selbst darf nur aus Natur- oder Abfallmaterialien (kostenfrei) unter Verwendung des Sunlight-Moduls (LED) gebaut werden und muss nachbaubar sein.

Die SchülerInnen der 5b1 und 5b2 setzten ihre vielfältigen Ideen erfolgreich um. Zusätzlich zur Leuchte musste auch eine Bauanleitung eingereicht werden.

Die Leuchten der Teams Niksa Kojic und Leon König (5b2), Maximilian Aicher und Omid Hassani (5b2), Ela Singin, Merve Ceper und Raneem Alkhatib (5b1), Lena Eidler und Sophia Humpeler (5b1) überzeugten die Jury und wurden vom designforum für die Ausstellung „MWANGA – Sicheres Licht für alle“ angekauft und dort im Jänner präsentiert.

 Bei der Lichtkonferenz- und Ausstellung im Bregenzer Festspielhaus werden die Projekte im September nochmals im Foyer zu sehen sein.

Kitty Bottle,  Ela Singin, Merve Ceper und Raneem Alkhatib, 5b1 (Foto: W. Boesch)

Spoonlight, Lena Eidler und Sophia Humpeler, 5b1 (Foto: B. Liebhart)

 

 

 

Vortrag Farb- und Raumgestaltung mit Frau Dr. Hladik

Im Februar lernt die 6b Klasse in einem Vortrag von Frau Hladik, wie Farben im Raum wirken. Anhand von Farb- bzw. Bodenmustern konnten wir diverse Farb- und Materialkombinationen durchspielen. Ein Farbmemory sensibilisierte unsere Farbwahrnehmung beim Spiel.

Eingangs erklärte uns Frau Hladik kurz wichtige Farbtheorien, angefangen von Feng Shui über Isaac Newton, J. W. von Goethe, Johannes Itten und Le Corbusier. Dann lernten wir, wie Farben im Raum wirken: helle Farben stabilisieren einen Raum, dunkle Farben setzen einem Raum Grenzen. Mit Farben können sowohl Akzente gesetzt, als auch harmonische Abfolgen mit unterschiedlichen Farbtönen verwendet werden. Martina Hladik zeigte uns anhand von vielen Beispielen, dass Farbkonzepte nicht nur eine reine Geschmacksfrage sind, sondern Komponenten wie Lage und Nutzung eines Raumes, dessen Größe, Lichtsituation, Stilrichtung und der Bodenbelag entscheidend für die Farbwahl sind.

 

 

 

 

 

„Barrierefrei durch meine Welt“

Die 5b Klasse beschäftigte sich in diesem Schuljahr mit dem Thema Barrierefreiheit. Unter Anleitung von Architektin Katja Gögl erarbeiten die Schüler/innen Kriterien für die barrierefreie Planung von Räumen, Gebäuden und Plätzen. Anschließend wurden die Konzepte in der Praxis überprüft: im Schulhaus, bei einer Exkursion ins Montforthaus und beim Höhepunkt: der Rollitour in Bregenz. In diesem Selbsterfahrungsworkshop erlebten die Schüler/innen, wie Rollstuhlfahrer/innen von der Umgebung wahrgenommen werden und mit welchen Hindernissen sie zu kämpfen haben. Barrierefreiheit spielt aber nicht nur eine Rolle für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Gehbehinderte (Gips und Krücken, ältere Menschen mit Rollator), Mütter mit Kinderwagen und Blinde bzw. Sehbehinderte. Barrieren finden sich oft aber auch in unseren Köpfen, können vom nicht-beherrschen der Sprache gebildet werden oder von nicht verstandenen Kulturen.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit KulturKontakt Austria und dem VAI.

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshop Produktdesign

Die 5b Klasse (Gruppe Liebhart) startete am 15. April einen Workshop zum Thema Design. Zusammen mit der Produktdesignerin Sabrina Masal setzten die SchülerInnen Ihre kreativen Designentwürfe um. Ausgehend vom Designprozess nach Heufler, Recherche und Analyse zu den Themen „Lampe“ und „Licht“ starteten die SchülerInnen mit viel Engagement in die Entwurfsphase. Erste Ideen und Impulse werden skizziert, verworfen oder vertieft, verbessert und geschärft, Konzepte diskutiert und als Detailzeichnung umgesetzt. Der Lampenbau ist eine große Herausforderung für das selbständige Arbeiten und das Umsetzen der jeweils im Detail besprochenen Arbeitsschritte. Dank der Unterstützung der Fa. Zumtobel, die uns einen Lehrling inklusive dessen Ausbilder für die Montage der Elektrik unserer Lampen zur Verfügung stellte, erstrahlen diese nun auch im Licht!
Der Workshop wurde dankenswerterweise von KulturKontakt Austria finanziell unterstützt! 
 
 
  
 

 

 

Illustrations-Workshop der 7b Klasse

Am 20. April hatten die SchülerInnen der 7b Klasse die Möglichkeit, mit Bianca Tschaikner, einer ehemaligen Schülerin unseres Kunstzweiges, zusammenzuarbeiten. Bianca ist gelernte Illustratorin und lebt zurzeit in Porto. 

Nach einer Einführung in das Thema Illustration und der Betrachtung von Beispielen bekannter IllustratorInnen erhielten die SchülerInnen den Auftrag, zu einem der vorgegebenen Liedtexte Ideen zu generieren und anschließend die am besten Funktionierende auszusuchen. Diese wurde dann in einer passenden Technik als Illu umgesetzt. Die SchülerInnen hatten sichtlich Freude an der anspruchsvollen Aufgabe, die sie bravourös meisterten. In der Abschlussrunde, in der jede der Arbeiten von Bianca kommentiert wurde, konnten sie für ihre Illus lobende Worte von der Fachfrau ernten! Die tollen Illus können aktuell in einer Ausstellung in der Schulgalerie bewundert werden.

Dank auch an KulturKontakt Austria für die finanzielle Unterstützung des Projektes!

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fanzine ist da!     

Die letzten Wochen verbrachten die SchülerInnen der 7b Klasse damit, ein Fanzine für die Künstlerin Rosemarie Trockel, deren Werke noch bis 6. April im Kunsthaus in Bregenz präsentiert werden, zu gestalten.

Am 19. Jänner durften wir im KUB erleben, wie der Abbau bzw. der Aufbau einer Ausstellung vor sich gehen. Lidiya Anastasova erzählte uns dazu viele interessante Details. Auch das Werk der Künstlerin Rosemarie Trockel, die wir nur auf die Entfernung gesehen haben, wurde diskutiert.

Ausstellungen werden mit ca. drei Jahren Vorlauf geplant. Außer dem Kurator und dem/der Künstlerin ist für den Aufbau ein großes Team an Mitarbeitern, darunter vielen Technikern, nötig, um in der kurzen Zeit von zwei Wochen, in denen das Kunsthaus geschlossen ist, alles umsetzen zu können. Kurator Sagmeister hat uns spannende Begebenheiten aus der Ausstellungspraxis berichtet. Er als Kurator ist dafür zuständig, die Wünsche und Vorstellungen der Künstler umzusetzen, was nicht immer ganz einfach ist. Für die Poster von Rosemarie Trockel hat das Kunsthaus Betonrahmen gießen lassen. Der Künstlerin war wichtig, dass die Rahmen beinahe aus der Wand herauswachsen und so Teil der Architektur werden.

Am 30. Jänner konnten wir dann in einer Führung mit Kirsten Helfrich die Ausstellung von Rosemarie Trockel näher unter die Lupe nehmen. Trockel ist eine der ersten Frauen, die ironisch die Kunst der Männer bzw. Werke aus der Kunstgeschichte aufgreifen. Ihre Strick- und Wollbilder, gestaltet mit einem vermeintlich weiblichen Material, sind als lustig-ironisches Kommentar darauf zu sehen, was Männer in der Kunst gemacht haben. Mit ihrem Herdplatten-Motiv verwendet sie wieder ein weibliches Symbol. Die Objekte, die sie damit gestaltet, erinnern stark an die Kunst des Minimalismus der von Männern wie Donald Judd und Carl Andre dominiert wird. Typisch für Trockel: sie greift auf, kopiert, verändert: Copy me!

Für das KUB realisierte Rosemarie Trockel „The Critic“, eine Neuinterpretation der Bregenzerwälder Tracht. Die Figur trägt einen gefältelten Rock, eine schwarze Jacke und darüber eine schusssichere Weste. Auf dem Kopf balanciert sie eine Schüssel mit Gamsbärten, typisch männlichen Trophäen der Jagd. Auf dem Rücken angebrachte Schutzamulette erinnern an Charivaris. 

Anschließend haben wir fotografiert, recherchiert, getextet, das Layout erstellt und heute ist es endlich soweit: das Fanzine ist fertig! Es liegt jetzt als Vermittlungsheft von SchülerInnen für SchülerInnen im Kunsthaus in Bregenz auf!

 

 

UNIT Baukulturschachtel 2014, 7b/8b Klasse

In einer Expertengruppe entstanden im vai eine Reihe von Unterrichtsbausteinen, die in der Baukulturschachtel zusammengefasst an 10 verschiedene Schulen zur Bearbeitung ausgegeben wurden. Motto: Was macht Baukultur mit unserem Lebensumfeld?

Die SchülerInnen der 7b, jetzt 8b Klasse durften sich jenes Projekt aus der Baukulturschachtel auswählen, welches sie gerne in Gruppen umsetzen wollten. Bausteine wie "Sperrgebiet", "Welt in der Schachtel/Figurentheater", "Architektur Explorer", "EIN m2 = MEIN m2", "Baukultur Partitur . Porträt" und "Action" inspirierten die SchülerInnen zu kreativem Tun. Der "Raumfinder" erweiterte das Angebot, einen spannenden Zugang zu Architektur zu finden.

Nach intensiven Stunden des Arbeitens sind die Ergebnisse ab 7.11.2014 in der aktuellen Ausstellung "Unit Architektur" im vai in der Marktstraße zu sehen. 

http://www.unitarchitektur.at/magazin/post.php?s=2014-10-22-baukulturschachtel 

 Explorer

 

Graffiti-Projekt 2014, 6b Klasse

Im Rahmen der Schulraumgestaltung entstand die Idee, ein Graffiti im Pausenhof anzubringen. Die SchülerInnen beschäftigten sich in Bildnerischer Erziehung mit der Geschichte und der rechtlichen Situation des Graffitis sowie den nötigen Arbeitsgeräten und wichtigen Sicherheitsvorkehrungen. Im März folgte der Start für den Workshop mit Angelo Siciliani. Angelo - vielen Schüler_innen bekannt von seinen Graffitiprojekten für die Stadt Dornbirn (Offene Jugendarbeit) - erklärte Wesentliches zur Erstellung der Entwürfe. Voll Elan machten sich alle an die Gestaltung ihrer Ideen. Als Thema wählten wir den Begriff „Diversity“ (Vielfalt). Am 3. April starteten die große Aktion. Nach der Auswahl der zu sprayenden Entwürfe und einer Einführung zum Umgang mit den Sprühdosen und dem Sprayen im Allgemeinen durch Angelo starteten wir mit der Gestaltung der Mauer im Schulgarten hinter dem Wäldchen. Die Mauer wurde im Vorfeld bereits mit weißer Farbe vorgrundiert - aufgrund des vorhergesagten Schlechtwetters haben diese Aufgabe dankenswerterweise vier SchülerInnen der 7b Klasse übernommen! Moritz, unser Graffiti-Spezialist, sprayte als erstes die Umrisse des Schriftzugs „Diversity“ in die Mitte der Mauer, so dass sich alle anderen mit der Platzierung ihrer Charakter bzw. Schriftzüge daran orientieren konnten. Ausgerüstet mit Atemschutzmasken und Latexhandschuhen sowie Malkitteln startete die kreative Phase. Nach vier Stunden intensiven Sprayens und der Mitwirkung aller SchülerInnen war das Werk vollbracht. Wir sind sehr stolz auf die gelungene Umsetzung!

Dank auch an unsere Projektsponsoren KulturKontakt Austria und den RBMV!

 Graffiti Gruppenbild

 

UNIT Architektur - Public Space 2013, 7b Klasse

In einem Impulsvortrag bringt die Architektin Nicoletta Piersantelli den SchülerInnen das Thema Platz/Öffentlicher Raum entwicklungsgeschichtlich näher. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie: Was ist öffentlicher Raum? Wie sieht er aus? Was darf ich im öffentlichen Raum tun? Welche Regeln organisieren das Leben der Menschen und wie funktioniert die Sicherheit im öffentlichen Raum? Was geschieht dort alles? Was macht die Qualität des öffentlichen Raums aus? Wo sind die Grenzen privat – öffentlich? Wer bestimmt über die Gestaltung im öffentlichen Raum? Wie gestalten/nutzen ihn Jugendliche?

Im Anschluss daran kartieren die SchülerInnen in Gruppen ihren Weg zu den von ihnen gewählten öffentlichen Räumen und machen sich mit Kamera, Videokamera bzw. Handy ausgerüstet auf den Weg in die jeweiligen Quartiere, um den öffentlichen Raum zu erforschen und daran zu experimentieren. Aussehen und Qualitäten, persönliche Eindrücke, Bedürfnisse und Gefühle werden fotografisch bzw. filmisch dokumentiert. Eine Gruppe wird dabei von einem Team des ORF filmisch begleitet.

Die Fotos werden im Anschluss daran bearbeitet, verfremdet, zu Postkarten und Visuals umgestaltet, Filme geschnitten und Blog-Beiträge verfasst. Ergebnisse sind auch im Blog http://www.unitarchitektur.at/blog/ nachzulesen(-sehen).

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem v.a.i.

  

 

Workshop Betonguss, 2013, 5b Klasse

Im Mai durfte die 5b Klasse in BGW mit dem renommierten Bildhauer Udo Rabensteiner im Rahmen eines KulturKontakt-Projektes zusammenarbeiten. Ziel der Zusammenarbeit war das Kennenlernen des Arbeitsablaufes beim Guss, in unserem Fall des Betongusses. Die Schüler/innen modellierten zuerst ein Relief aus Ton, welches sie mit Gips abformten. Die Form wurde mit Beton, der aus Sand, Zement und Wasser gemischt wurde, ausgegossen. Anschließend musste der Guss von der Form gelöst werden, was nicht immer ganz einfach war. 

  schlange

 

Pan Art

Der Künstler Matthias Baumgartner brachte den SchülerInnen der 6b Klasse einen Nachmittag lang das Malkonzept der von ihm erfundenen PanArt Malerei näher. Die Lasurfarben wurden in der Schachbretttechnik – immer von Hell nach Dunkel, zuerst die warmen dann die kalten Farben, Rot immer mit Gelb unterlegt – aufgetragen. Die mit geschwungenen Pinselstrichen grundierten Leinwände wurden mit Rollen und Spachteln mit eigens angerührten Farben aus Naturmaterialien von den SchülerInnen bemalt. Daneben entstanden in derselben Technik auch Arbeiten auf Papier. Der Workshop wurde mit finanzieller Unterstützung von KulturKontakt Austria durchgeführt.

 

 

 

Designworkshop 2012, 5b Klasse

In Zusammenarbeit mit der Produktdesignerin Sabrina Masal lernen die SchülerInnen der 5b Klasse, wie ein Produkt von der ersten Ideenskizze über die Detailplanung und das Modell bis hin zur Serienreife entsteht.

Sabrina verdeutlichte den SchülerInnen die Wichtigkeit von Arbeiten im Team. Nach der Auseinandersetzung mit dem Designprozess nach Heufler war Recherchearbeit und Analyse zum Thema „Lampe“ – welches von den SchülerInnen mehrheitlich gewählt wurde - angesagt.

Erste Ideen – Impulse – werden in Form von Skizzen zu Papier gebracht, erweitert, verändert, geschärft, als Detailzeichnung und Plan umgesetzt. Designkonzepte werden diskutiert, zu Papier gebracht, Materialien besorgt, einzelne Arbeitsschritte mit jedem/r SchülerIn durchgesprochen und umgesetzt. Ergebnis: sehr individuell gestaltete Lampen, z. T. aus Recyclingmaterial. Unterstützt wurde das Projekt von KulturKontakt Austria.

 Funktionslampe

 

Kurzfilm-Projekt 2012, 6b Klasse

Ziel des KulturKontakt-Projektes in BGW ist das Erstellen von Kurzfilmen zu den jeweiligen Schulzweigen. Für die Zusammenarbeit konnten wir die Filmemacherin Manuela Mylonas gewinnen. Die SchülerInnen lernten beim Drehbuchworkshop, wie ein Drehbuch erstellt wird, was für eine Reportage alles beachtet werden muss und wie Interviews geführt werden können. Im nachfolgenden Filmworkshop wurden Grundbegriffe wie Bildaufteilung, Seitenverhältnisse, Einstellungsgrößen und deren unterschiedliche Bildaussagen genauso diskutiert wie die Begriffe Nasen- und Kopffreiheit, Kameraperspektive und der Achssprung. Danach ging es an die filmische Umsetzung der jeweiligen Konzepte. Im Schnittworkshop erfolgte die schwierige Phase der Reduktion aus der Fülle an Filmmaterial. Szenen wurden an- und umgeordnet, ineinander geschnitten, mit Sound vertont, zwei Tonspuren übereinander gelegt, Lautstärken geregelt...