30. Dornbirner Schultheatertage – Aufführung der Theatergruppe Unterstufe

 

Am 10. Juni 2016 war es so weit: Die beiden Stücke der Theatergruppe Unterstufe wurden im großen Saal des Kulturhauses zum Anlass der 30. Dornbirner Schultheatertage aufgeführt.

Schon in der ersten Probe des Sommersemesters hat sich unsere Gruppe, die aus 16 Schülern und Schülerinnen von der 1. bis zur 4. Klasse unseres Gymnasiums besteht, zusammengesetzt und überlegt, was wir eigentlich wollten. Nach einer anonymen, schriftlichen Ideensammlung wurde ersichtlich, dass die überwiegende Mehrheit einen Krimi aufführen wollte.

Nachdem sich zwei Gruppen gebildet hatten, stellte sich bald unter einigem Gelächter heraus, welche Schauspieler sich für welche Rollen eigneten: Mörder, Schurken, Steuerhinterzieher, Polizisten, Ermittler, Mord- und Entführungsopfer, und so weiter. Die Ideen und gewählten Charaktere der Schüler bildeten die Basis, mit der Frau Prof. Kilga zwei zusammenhängende Theaterstücke verfasste, in denen die kriminelle Energie nicht zu kurz kam.

Unsere Schauspieler sollten so tun, als wollten sie ein Theaterstück mit dem Titel „Wenn die Waldvöglein singen“ aufführen, was aber nicht gelingt, da eines der Kinder entführt wird. Im Publikum befindet sich ein Polizist, der den verzwickten Fall, bei dem jeder Beteiligte eine andere Version der Ereignisse zum Besten gibt, lösen kann.

Im Fortsetzungsstück erscheint eine der Schauspielerinnen, die zu spät gekommen ist, und will wiederum mit der Aufführung von „Wenn die Waldvöglein singen“ beginnen. Dieses Mal kommt der verwirrte Inspektor auf die Bühne und erklärt, dass der Vater der Schauspielerin soeben tot hinter der Bühne aufgefunden worden ist. Die Angehörigen sind zufälligerweise im Publikum doch niemand scheint so richtig traurig darüber zu sein, dass der Vater, Ehemann und Bruder gestorben ist. Kommissarinnen Hattler und Dörfler können auch diesen Fall lösen.

Das ganze Semester hindurch wurde fleißig geprobt, der doch recht umfangreiche Text auswendiggelernt und an der Lautstärker der Stimme gearbeitet. Frau Prof. Gall erklärte sich bereit drei Kostüme zu nähen und der Fundus unserer Umkleidekammer bot den restlichen Schauspielern genügend Material für Kostümierungen an.

Trotz aller Schularbeiten, Tests und anderweitiger Verpflichtungen waren alle Schauspieler und Schauspielerinnen am 10. Juni perfekt vorbereitet und boten eine tolle Vorstellung mit bemerkenswerter schauspielerischer Leistung. Die Gruppe wurde mit viel Applaus und mit einem kleinen Beitrag der Stadt Dornbirn belohnt.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und sind selber gespannt, was uns alles einfallen wird.

 

Marlene Kilga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So einTheater!

“Mein erster Schultag am Schoren” ist ein Sketch, den die 16 Schauspieler und Schauspielerinnen der Theatergruppe Unterstufe an den Infoabenden für die zukünftigen Erstklässler am 17. und 18. November sage und schreibe 20 Mal aufgeführt haben. Basierend auf den eigenen Erfahrungen der Schauspieler soll der Sketch ein Willkommensgruß für alle Neuzugänge sein, welcher den einzelnen  Gruppen bei der Rally durch den Schoren gezeigt wurde.

Für die Weihnachtsaufführung am 21. 12. hatten die Schüler und Schülerinnen selbst zwei kurze Theaterstücke verfasst, welche die Weihnachtsbotschaft wunderbar mit dem aktuellen Flüchtlingsthema verknüpften. Das gesamte Programm dieser Aufführung stellte sich aus einem einleitenden, heiteren Teil des oben genannten Sketches und einer unterhaltsamen Pantomime mit dem Titel „Lehrerraten“, sowie aus einem ernsteren Teil der beiden Weihnachtsstücke zusammen, die daran erinnern sollten, dass leider nicht allen jungen Menschen das Privileg zuteil wird, eine Schule besuchen zu können und eine Heimat zu haben. Als Abschuss sangen Schauspieler wie Publikum mit dem Lied „Happy  X–mas – war is over“ von John Lennon mit … und ich muss sagen, es weihnachtet sehr.

 

Marlene Kilga

 

 

 

 

 

 

 Im Winterwunderland verirrt

Eine Mutter und ihre Tochter, ihre Namen sind Aurelia und Bella, verirren sich im Wald und dringen dabei ins Winterwunderland ein. Dort treffen sie den Osterhasen, der ihnen sagt, dass sie alleine nicht mehr nach Hause kommen können. Nur die Eisprinzessinnen können die Pforte, die von Eiszapfen verhangen ist, zum Schmelzen bringen. Deshalb besuchen sie die beiden und fragen sie um Hilfe. Damit der Eingang zur Pforte geheim bleibt und die beiden ungesehen nach Hause kommen können, muss jedoch auch die Schneekönigin mithelfen und die zwei Eindringlinge in ein dichtes Schneegestöber hüllen. Die Schneekönigin ist allerdings sauer auf die Eisprinzessinnen und weigert sich zuerst, den beiden zu helfen. Zum Schluss erklärt sie sich dann aber doch bereit, mit den Eisprinzessinnen zusammen zu arbeiten. Aurelia und Bella verbringen eine Nacht beim Christkind und beim Weihnachtsmann, während die Eisprinzessinnen und die Schneekönigin ihre Heimreise vorbereiten. Ein Zaubertrank wird gebraut. Zum Schluss wird die Pforte dann geöffnet und die beiden werden nach Hause geschickt. Das Stück endet damit, dass das Christkind und der Weihnachtsmann an Heiligabend Aurelia und Bella besuchen und ihnen einen Christbaum und Geschenke bringen. Auch der Osterhase kommt vorbei und legt noch ein ganz persönliches Geschenk für die beiden unter den Baum.



In letzter Sekunde

 

Die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest laufen auf Hochtouren. Die Weihnachtskönigin ist mit den Feen Annabell und Isabell sowie dem Elfen Scherz dabei, die Weihnachtswünsche der Kinder zu erfüllen. Noch einmal sollen die drei Helfer zur Erde fliegen und die letzten Wunschzettel einsammeln. Als sie zurückkommen, wollen sie sich gleich wieder an die Arbeit machen, doch ein Wunsch sorgt für Schwierigkeiten. Ein Kind namens Felix wünscht sich, dass es am 24. Dezember den ganzen Tag und die ganze Nacht schneit. Diesen Wunsch kann nur die Schneekönigin erfüllen, deshalb sendet die Weihnachtskönigin gleich den Elfen in den Schneepalast, um die Schneekönigin um Hilfe zu bitten. Im Schneepalast herrscht jedoch große Aufregung. Die Schneekönigin ist nach dem Verzehr einer Suppe in einen tiefen Schlaf gefallen und wacht nun schon seit drei Tagen nicht mehr auf. Alle sind außer sich, selbst der Koch und die Dienerin, die für den Zustand der Schneekönigin verantwortlich sind. Sie wollten sich ihre Launen nicht mehr gefallen lassen und die Schneekönigin und ihren Töchter mit KO-Tropfen außer Gefecht setzen, allerdings nur für kurze Zeit. Als der Elf Scherz mit seinem Anliegen vorspricht, kann der Eiskönig ihm nur mitteilen, dass es dieses Jahr zu Weihnachten wahrscheinlich keinen Schnee geben wird. Als die Dienerin das hört, beauftragt sie den Koch, einen Heiltrank zu mischen, der die Schneekönigin wieder aufwachen lässt. Sofort macht er sich an die Arbeit. Schließlich wird der Schneekönigin der Trank eingeflößt, doch er scheint nicht zu wirken. Inzwischen hat sich die Weihnachtskönigin höchstpersönlich auf den Weg zum Schneepalast gemacht, um der Schneekönigin zu helfen, denn sie kann nicht nur die Wünsche der Kinder auf der Erde erfüllen. Als sie die Schneeprinzessinnen nach ihren Wünschen fragt, wünschen sich beide, dass ihre Mutter wieder gesund ist. Augenblicklich schlägt die Schneekönigin ihre Augen auf und alle sind erleichtert. Mit Hilfe ihrer Töchter gelingt es doch noch, dieses Jahr für weiße Weihnachten zu sorgen und den Weihnachtswunsch von Felix zu erfüllen.